Progaminghausen

Pokern lernen und verstehen…

Pokerbegriffe

Able
Able ist eine veraltete Bezeichnung für den Spieler, der links vom Dealer sitzt.

Ablegen
Wird auch als folden oder fold bezeichnet. Sie haben eine schlechte Starthand, oder entscheiden sich irgendwann im Spiel eine Wette eines Gegners nicht mehr zu callen und steigen aus der Spielrunde aus. So müssen Sie keine weiteren Einsätze erbringen, aber können den Pot natürlich auch nicht gewinnen.

Active Player
Als active Player bezeichnet man denjenigen Spieler der gerade am Zug ist bzw. als nächster eine Entscheidung treffen / Aktion ausführen muss. Der Dealer zeigt dem activen Spieler durch den Satz “Sie sprechen” an, dass er am Zug ist.

Add on
In einigen Reby-Turnieren gibt es die Möglichkeit, am ende der Rebuy Phase ein sogenanntes Als Add zu kaufen. Durch das Add on hat man die Möglichkeit zusätzliche Spielchips zu kaufen, um so eine bessere Position im Spiel zu bekommen.

Advantage Player
Ein Spieler, der sich durch mogeln oder anderes regelwidriges Verhalten einen Vorteil verschafft.

Aggressive / Aggressiv
Beschreibt die Charaktereigenschaft eines Spielers. Es gibt zwei Arten von aggressiven Spielern, einmal die loose-Aggressive Spieler, dieser Spielertyp spielt viele Hände und bettet und raised / reraised sehr viel, egal was für Karten er hat. Der andere Spielertyp ist der tight-aggressive Spieler, dieser Spieler wartet bis er eine Starke Hand hat oder einen erfolgversprechenden Draw und spielt diese Hände sehr aggressiv, um das maximum an Geld zu gewinnen. Aus dieser grundlegenden Spielweise entstehen die Gewinner.

Ahead / Chipleader
Der Spieler, der die meisten Chips hat, und somit in Führung liegt. Er ist Ahead.

All in
Ein Spieler ist All in, wenn er alle Spielchips die er am Tisch hat einsetzt. Die anderen Spieler können über den Gesamtbetrag des Spielers hinaus wetten bzw. erhöhen. Der All in Spieler muss diese Wetten nicht bedienen oder halten (kann er ja auch nicht, da er bereits alles eingesetzt hat was er am Tisch hat). Der All in Spieler kann auch nur den Pot gewinnen, der bis zu seinem All in bzw bis zu den entsprechenden calls der Gegner entstanden ist. Alle Einsätze, die die übrigen Spieler nach dem All in noch tätigen, bilden einen sogenannten Side Pot. Dieser kann nur von den übrigen Spielern gewonnen werden, jedoch nicht von dem Spieler der vorher schon Allin war.

Ante
In manchen Pokerspielen wird eine Ante gefordert Die Ante ist ein Einsatz der von allen Mitspielern geleistet werden muss bevor die Blinds gesetzt und die Karten ausgeteilt werden. In Texas Hold’em kommt die Ante häufig in späteren Limits zum Einsatz um die Spieldynamik zu erhöhen.

Backdoor / Runner-Runner
Als Backdoor bezeichnet man ein Blatt, das erst mit den letzten beiden Karten (Turn & River) zur Gewinnerhand wird (zum Beispiel ein “Backdoor Flush Draw”. Man besitzt nach dem Flop bereits 3 Karten einer Farbe nun braucht man um seinen Flush zu vervollständigen im Turn und River jeweils Karten der gleichen Farbe). Dies wird auch als Runner-Runner bezeichnet.

Bad Beat
Wenn man mit einer sehr starken Hand einen Einsatz so hohen Einsatz tätigt, dass dieser unter rationalen Bedingungen vom Gegner nicht gecallt werden kann, der Gegner jedoch callt und gewinnt sprechen viele Pokerspieler vom sogenannten Bad Beat.
Einige Beispiele:
Man hat folgende Karten auf der Hand: Ah Qh
Das Board zeigt: Jh Th 2h an dieser Stelle hat man den Nut Flush also die bestmögliche Hand und würden den Pot gegen jede beliebige Hand gewinnen.

Unser Gegner hält: 8h 9h und hat somit einen Gutshot Straight Flush Draw. er braucht die 7h um seinen Straight Flush zu komplementierern. Hier hat er nur einen einzigen Out! Wenn jetzt wir mit unserem Nutflush jetzt z.B. den Pot setzen, und unser Gegner callt macht er einen mathematischen Fehler, jedoch besteht die Chance, dass er seine Karte trifft zu ca. 2%. Wir gewinnen den Pot also zu 98% (angenommen, das das Board nicht paired was theoretisch ein Full House ermöglichen würde und unsere Chancen etwas geringer ausfallen lassen würde.)
Wenn unsere Gegner nur die 7h auf dem Turn oder River trifft sprechen viele von dem sogenannten Bad Beat. Mathematisch betrachtet handelt es sich jedoch nicht um einen Bad beat, da die Möglichkeit mit einbezogen werden muss das der Gegner seine Karte trifft, sei es auch nur zu einem sehr geringen Prozentsatz.

Bad Beat Jackpot
Der Bad Beat Jackpot ist ein Jackpot den man bei einigen Online-Pokerräumen gewinnen kann, wenn z.B. mit einem Vierling gegen ein Straight Flush verliert. Der Bad Beat Jackpot schafft einen psychologhischen Anreiz der Spieler zu spielen, da man ohne wirkliches können eine chance auf einen gewinn hat. Die Spieler, die diesem Jackpot hinterhereifern, haben sich jedoch meist nicht die Mühe gemacht um die Höhe der Warscheinlichkeit auszurechen mit einem Vierling gegen ein Straight Flush zu verlieren.

Bankroll
Als Bankroll bezeichnet man die Menge Geld, die Ihnen beim Pokern zur Verfügung steht. Das Bankroll Management ist ein sehr wichtiges Kriterium für den erfolgreichen Spieler um sei Limit zu finden und auf Dauer Geld zu gewinnen.

Battle of the Blinds / Battle of Blind
Wenn alle vor dem Flop folden, außer Big- und Small Blind spricht man vom sogenannten Kampf der Blinden - Battle of the Blinds.

BB / Big Blind
BB ist die Abkürzung für Big Blind.

Bet
Bet ist der Betrag den man in einer Runde setzt wenn noch keiner gesetzt hat.

Blatt / Hand
Das Blatt bezeichne die 5 besten Karten, die man mit seiner Starthand und den 5 Gemeinschaftskarten erzielen kann.

Blind / Blinds
Als Blinds bezeichnet man die Mindesteinsätze, die von beiden Spielern links neben dem Dealer erbracht werden müssen bevor die Karten ausgeteilt werde. Durch die Blinds wird sicher gestellt, dass bei jedem Spiel Geld im Pot ist. So wird ein Anreiz geschaffen für die übrigen Spieler in das Spiel einzusteigen.

Big Blind
Der Big Blind ist ein Pflichteinsatz, der vom 2. Spieler links neben dem Dealer erbracht werden muss. Der Small Blind beträgt die Hälfte vom Big Blind und muss von dem Spieler direkt links neben dem Dealer erbracht werden. Die Höhe der Blinds richtet sich nach dem Limit bei einem Limit von $20/$40 beträgt der Smallblind $20 und der Big Blind $40.

Blind Raise
Das Blind Raise ist eine Erhöhung des Einsatzes ohne die eigenen Karten in der Starthand zu kennen. Im Turnierspiel kann es Situationen geben (man hat nur noch sehr wenige chips, oder der Gegner hat nur noch sehr wenige Chips), in denen man durch ein Blind Raise verdeutlichen kann, das man rein nach mathematischen Warscheinlichkeiten spielt.

Bluff
Der Bluff ist eines der wichtigsten Elemente im Pokern. Mit einem Bluff versucht man meistens den anderen Spielern glaubhaft zu machen, dass man ein besseres Blatt hat als man eigentlich hat. Ziel des Bluffs ist es die anderen Spieler dazu zu bewegen ihre Karten abzulegen bevor es zum Showdown kommt. Wenn es gelingt die Gegner zum aufgeben zu bewegen kann man den Pot einsacken ohne seine Karten beim Showdown zeigen zu müssen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit den Bluff genau anders herum zu spielen. Wenn man ein starkes Blatt hat aber die anderen Spieler dazu bewegen will weiter in den Pott einzuzahlen. Man hat die Möglichkeit zu checken oder eine Wette eines Gegners nur zu callen. Auf diese Weise lässt man seine Mitspieler glauben man hätte nur ein mittelmäßiges Blatt und ermutigt sie mehr Geld zu setzen.

Board
Als Board bezeichnet man die Mitte des Tisches. Dort werden die die 5 offenen Gemeinschaftskarten aufgedeckt, sowie der Pot mit den Einsätzen gebildet.

Button
Der Dealer Button ist eine Scheibe mit einem “D” oder “Dealer” in der Mitte, die sich in jeder Runde stets vor dem Dealer befindet und diesen kennzeichnet.

Bump
ein Bumb ist eine Erhöhung einer Wette.

Buy In
Das Buy In ist der Betrag, welcher erbracht werden muss, um an einem Tunier teilnehmen zu können. Bei Cash Games ist das Buy In die Mindestmenge an Geld, das mit an den Tisch gebracht werden muss.

Call
Der Call ist der Betrag, den man zahlen muss um im Spiel zu bleiben, also entweder der Big Blind, oder die Bet (Wette) eines Gegners.

Calling Station
Als Calling Station bezeichnet man einen schwachen, passiven Spieler der mit vielen Händen mitgeht (auch mit sehr schwachen), aber selbst nicht erhöht auch wenn er eine sehr starke Hand hat. Durch diese Spielweise verliert er viel Geld, da er aus seinen starken Händen zuwenig gewinn erzielt und mit seinen schwachen Händen zuviel verliert. Dieser Spieler ist bei seinen Mitspieler sehr beliebt, da es relativ leicht ist ein Geld zu gewinnen.

Cap
Das Cap bezeichnet die Anzahl der maximalen Erhöhungen, die in einer Spielrunde vollzogen werden dürfen. Je nach Pokervariante ist dies unterschiedlich.

Check
Als checken bezeichnet man das Mitgehen im Spiel ohne etwas zu setzen. Man erbringt keinen Einsatz und schaut sich an wie sich die Gegner verhalten. Wenn vor einem erhöht oder gesetzt wurde, kann man nicht checken. Wenn in einer Spielrunde alle Spieler checken wird die nächste Karte aufgedeckt.

Check Raise
Wenn man ein sehr gute hand hat, kann man erst einmal checken und wartet ab wie sich die Gegner verhalten. Sollte einer der Gegner setzen kann man die Wette des Gegners erhöhen (check raisen) um so noch mehr Geld in den Pot zu bekommen. Ein Check Raise soll eine sehr starke Hand repräsentieren und wird auch als Bluffmöglichkeit benutzt. Beim bluffen versucht man den Gegner glauben zu machen, man habe eine sehr starke Hand.

Chips
Die Chips sind das Spielgeld, welches dazu genutzt wird die Einsätze zu tätigen. Es gibt unterschiedliche Wertigkeiten der Spielchips. Die Wertigkeiten werden durch die Farbe oder Aufdrucke bestimmt.

Clubs / Kreuz
Clubs ist die englische Bezeichnung für die Spielkartenfarbe Kreuz

Community Cards / Gemeinschaftskarten
Die Community Cards sind die Karten, welche in der Mitte des Tisches aufgedeckt werden und von allen Mitspielern verwendet werden können um die bestmögliche Hand zu bilden. Zu diesem Community Cards im Texas Hold’em zählen Flop, Turn und River.

Cut Off
Als Cut Off bezeichnet man den Spieler, der rechts vom Dealer sitzt.

Dead Blind
Der Dead Blind setzt sich aus Small Blind und Big Blind zusammen und muss erbracht werden, wenn man an einer laufenden Spielrunde teilnehmen möchte. Der Dead Blind zählt nicht als Einsatz.

Dead Money
Unter Dead Money versteht man zwei Dinge:
1. Das Geld eines Ein sehr unerfahrener / schlechten Spielers, der an einem Tunier teilnimmt wird als “Dead Money” bezeichnet, da er keine Aussicht auf Erfolg hat und sein Geld so gut wie verloren ist.
2. Der Betrag an Geld / Chips, der von Spielern beigesteuert wurde, die nicht mehr in der Hand sind. z.B. Spieler A wettet, Spieler B callt, Spieler C raist, Spieler A callt, Spieler B foldet, das Geld von Spieler B ist Dead Money, da er ausgestiegen ist, aber Geld in den Pot einbezahlt hat.

Dealer
Als Dealer bezeichnet man den Spieler, der sich an dem Platz befindet von dem die Karten ausgegeben werden. Die Position ist durch den Dealer Button, eine Scheibe mit einem “D” oder “Dealer” gekennzeichnet. Der Dealer Button wandert im Uhrzeigersinn nach jeder Spielrunde. Der Dealer erbringt als letzter Spieler in einer Spielrunde den Einsatz, dadurch hat er einen strategischen Vorteil, da er sehen kann, was die anderen Spieler bereits gesetzt haben.

Diamonds / Karo
Als Diamonds wird die Spielkartenfarbe Karo bezeichnet.

Early Position / Frühe Position
Folgende Spieler sitzen in Early Position: Der Big Blind, Small Blind und Under the Gun. Diese Spieler befinden sich in einer frühen Position am Tisch und sind die ersten die ihre Einsätze erbringen müssen. Dies ist ein Nachteil gegenüber den anderen Spielern, da sie ihren Einsatz erbringen müssen, ohne irgendwelche Informationen zu haben was für Hande die anderen Mitspieler in den späteren Positionen haben könnten. Entscheidet man sich z.B. mit K4 aus früher Position zu callen und wird von einem Spieler aus später Position allin geraised hat man eine schwierige Entscheidung zu treffen (meist zu folden und somit den bereits gesetzten einsatz zu verlieren).

First Position / Erste Position
Der Spieler der den Small Blind setzen muss spielt in First Position. Er muss nach dem Flop als erster agieren.

Fish
Ein schlechter oder unerfahrener Spieler, der sehr oft verliert weil er mathematisch falsche Entscheidungen trifft, oder einfach auszuspielen ist.

Fixed Limit
In einem Fixed Limit Spiel ist der Betrag, den man setzen darf, festgelegt. In einem Fixed Limit Spiel $5/$10 kann man in den ersten beiden Runden (Preflop und nach dem Flop) maximal $5 setzen und um diesen Betrag erhöhen. In den darauffolgenden Einsatzrunden darf man dann $10 setzen und um $10 erhöhen.

Flop
Als Flop bezeichnet man die ersten 3 offenen Gemeinschaftskarten, die man auf dem Tisch zu sehen bekommt. Mit der Offenlegung des Flops beginnt die 2. Setzrunde

Flush
Ein Flush wird aus fünf Karten derselben Farbe (Pik, Herz, Karo, Kreuz) gebildet. Haben mehrere Spieler einen Flush, so gewinnt der Flush mit der höchsten Karte. Ein Straightflush schlägt einen normalen Flush. Ein Straightflush aus fünf zusammenhängenden Karten einer Farbe z.B. 789TJ würde 789TA schlagen.

Flush Draw
Von einem Flush Draw spricht man, wenn man im Flop oder auf dem Turn 4 Karten dergleichen Farbe hat. Man benötigt also nich eine weitere Karte um seine bis dahin schwache Hand zu einer sehr starken zu komplementieren. Auf dem River gibt es keine Draws mehr, da keine weiteren Karten kommen.

Fold / Folden / Passen / Ablegen
Man steigt aus der Runde aus bzw. passt. Man hat kein Anrecht mehr auf den Pot und alle zuvor gemachten Einsätze sind verloren. Folden kann sinnvoll sein, wenn man annehmen muss, das der Gegner eine stärkere Hand hat und den Showdown gewinnen würde - So kann man den Verlust minimieren.

Free Card
Wenn alle Spieler in einer Runde checken wird eine weitere Gemeinscahftskarte offen gelegt, ohne dass dafür Einsätze erbracht wurden. Die aufgedeckte Karte ist eine sogenannte “Free Card”.

Gemeinschaftskarten / Community Cards
Die fünf Karten, die offen in der Mitte des Tisches liegen (Flop, Turn & River) stellen die Gemeinschaftskarten dar.

Gutshot / Bauchschuss
Der Gutscot bezeichnet einen Straightdraw, in dem man eine Karte einer bestimmten Wertigkeit benötigt um die Straight zu komplementieren. Beispiel: Man hat folgende Karten als Starthand: 7s 6h Im Flop liegen: 5h 9d QcMan hofft nun auf eine 8 um eine Strasse zu bekommen. Ein Gutshotdraw hat immer 4 Outs, da in unserem Beispiel jede 8 zur Komplementierung der Straight helfen würde. 8h 8c 8d 8s

Hand
Die 5 besten Karten eines Spielers bilden seine Hand. Beim Texas Holdem sind es die 5 besten Karten von insgesamt sieben.

Heads Up
Wenn bei einem Tunier nur noch 2 Spieler übrig sind, bezeichnet man dies als Heads up. Dies ist die Endphase des Turniers in welcher der Sieger ermittelt wird. Es gibt auch reine Heads Up Turniere. In diesen Turnieren treten immer 2 Spieler gegeneinander an. Der Verlierer scheidet aus, der Gewinner kommt in die nächste Runde. Dies wird solange fortgeführt, bis ein Spieler alles gewonnen hat.

Hearts / Herz
Hearts ist die Bezeichnung für die Spielkartenfarbe Herz

High Stakes / High Limits
Als High Stakes oder High Limit bezeichnet man Spiele mit hohen Einsätzen, also Spiele, in denen viel Geld gesetzt wird.

Hole Cards / Pocket Cards
Die Hole Cards sind die beiden Karten, die nur der Spieler selbst benutzen / sehen kann.

Implied Pot Odds
Die Implied Pot Odds berücksichtigen das Geld, welches man in späteren Setzrunden gewinnen kann (wenn man seine Hand komplementiert hat) und können einen nach Pot Odds berrechneten zu hohen call rechtfertigen.

Initial Pot
Der Initial Pot ist die Summe des Geldes, welches sich vor der ersten Setzrunde bereits im Pot befindet. Also die Summe der Blinds und Antes.

Inside Straight / Gutshot Straigth
Von einer Inside Straight spricht man, wenn man bereits 4 Karten für eine Straight zusammen hat und die noch fehlende eine Karte aus der Mitte ist. Beispiel: Man hat 2h 4d 5c 6h Um die Straight zu komplementieren braucht man eine 3. Trifft man also eine 3 so hat man seine Inside Straight komplementiert. Eine Inside Straight bzw. Gutshot Straight hat immer 4 Outs.

Late Position
Der Spieler, der als letztes seine Einsätze abgeben muss, befindet sich in der Late Position. Er hat einen strategischen Vorteil, da er sehen kann, was die Mitspieler vor ihm gesetzt haben.

Lead
Als Lead bezeichnet man den Spieler, der als erster den Einsatz erbringen muss.

Limit
Das Limit sagt aus, wieviel Chips die Spieler pro Runde betten können. Man unterscheidet zwischen drei grundsätzlichen Arten von Limits. Limit, Pot-Limit und No Limit. Limit Poker ist eine Pokerrunde mit fixem Setz/Wett-Betrag, den die Spieler maximal wetten können. Auch gibt es eine maximale Anzahl von Erhöhungen die pro Runde getätigt werden dürfen. Dies wird dann als Splitlimit bezeichnet. Beim Pot Limit kann man maximal um den Betrag erhöhen, welcher im Pot ist. In späteren Setzrunden können beim Pot Limit hohe Beträge zustande kommen. Beim no Limit Poker kann jeder Spieler zu jeder Zeit wenn er am Zug ist sein gesamtes Geld was er am Tisch hat einsetzen.

Limp In
Man spricht von Limpen wenn jemand die Einsätze bezahlt ohne selbst zu betten oder raisen. Er versucht den Flop oder die nächste Karte möglichst billig zu sehen um zu prüfen, ob er vielleicht seine Hand noch verbessern kann.

Limp Raise
Der Limp Raise ist eine niedrige Erhöhung im Preflopspiel obwohl man eine sehr gute Starthand hat. Dieses Verhalten soll die Mitspieler dazu veranlassen das Raise zu re-raisen. So bekommt man mehr Geld in den Pot und zeigt nicht, das man eine sehr gute Starthand hält.

Look
Als Look bezeichnet man den letzen Einsatz, den ein Spieler vor dem Showdown erbringt.

Loose
Loose ist eine Charaktereigenschaft eines Spielers, der sehr viele Blätter spielt. Ein Loose Passive Spieler ist ein schlechter Spieler, der einfach immer mitgeht (Calling Station). der Loose Agressive Spieler ist dagegen schwer einzuschätzen, da er viele Hände spielt, viel raised und reraised. Hin und wieder gewinnt er große Pötte, auf lange Sicht verliert er jedoch, da er es einene Gegnern zu einfach macht ihre guten Hände effektiv gegen ihn zu spielen.

Low Limit
Ein Pokerspiel mit niedrigen Mindesteinsätzen oder Turniere mit niedrigen Buy-Ins sind Low Limit Spiele. Niedrige Limits sind z.B. $1 für Turniere und $0,10/$0,20 für Cash Games.

Make
Wenn die Karten gemischt werden bezeichnet man diesen Vorgang als Make.

Maniac
Der Maniac ist ein sehr risikoreicher Spieltyp. Er spielt loose aggressiv. Weiterhin erhöht er oft und blufft, sprich er spielt fast jedes Blatt und erhöht viel ohne, auch ohne das er etwas auf der Hand hat.

Middle Position
Beschreibt die Position am Pokertisch. Die mittlere Position ist immer die Position, wenn einige Spieler vor einem schon Einsätze getätigt haben, aber nach einem noch weitere Spieler am Zug sind.

Monkey / Donk / Fish
Ein Spieler, der wenig Erfahrung im Pokern hat oder einfach nur schlecht spielt und somit leicht zu besiegen ist.

Monster
Ein Monster ist eine Hand, die sehr stark ist z.B. ein hoher Flush, eine Straight von der man die beiden oberen Karten auf der Hand hält oder ein Full House. Diese Hände sind sehr stark und können in den meisten Situationen nur von wenigen Händen geschlagen werden. Es gibt jedoch auch Situationen, in denen ein Monster nicht so stark ist, wie es aussieht.

Muck
Muck - zu deutsch “Mist” hat zwei Bedeutungen:
1. Als Muck wird der Bereich auf dem Pokertisch bezeichnet, an den die Karten gelegt werde, die in dieser Spielrunde nicht mehr genutzt werden. Dies sind alle Karten die von Spielern weggeworfen wurden und die Karten, die vom Dealer geburnt wurden.
2. Man Muckt seine Karten, wenn man diese beim Showdown wegwirft und nicht zeigt, weil man weis, das man das schlechtere Blatt hat.

No Limit
Den Spielern steht es bei dieser Spielvariante frei jederzeit wenn sie am Zug sind ihr gesamtes auf dem Tisch liegende Geld einzusetzen. Siehe auch All-In.

Near Nuts
Die Near Nuts beschreibt das zweite bestmögliche Blatt in einem Spiel.

Nuts
Die Nuts sind die bestmögliche Hand in einem Spiel.

Odds
Als Odds bezeichnet man die Wahrscheinlichkeiten bzw. Chancen eine bestimmte Karte im Spiel zu bekommen. Zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit, die noch fehlende fünfte Karte zu einer Straight zu bekommen. Die Gewinnchancen werden auch als Odds bezeichnet.

Offsuited / Off Suit
Offsuited heisst, dass die Karten nicht von der gleichen Farbe sind. Wenn wir in der Starthand zum Beispiel Ks 3d halten sind unsere Karten off Suit (nicht von derselben Farbe).

Outs
Als Outs bezeichnet man die Anzahl der Karten welche noch im Kartendeck sind, die unsere Hand verbessern können.

Overcard
Wenn man eine oder mehrere Karten auf der Hand hält, die höher ist als jede der Gemeinschaftskarten auf dem Board, so bezeichnet man seine Karte/Karten als Overcard z.B: Im Flop liegen 4h 5c td und man hält in seinen Hole Cards Qh As so hält man zwie Overcards, da sowohl die Dame, als auch das As höher ist als jede Gemeinschaftskarte.

Overpair
Ein Overpair hält man, wenn man ein paar auf der Hand hat, das höher ist als alle offenen Karten auf dem Board.
Beispiel: Im Flop liegen4h 6c Jc und man selbst hält Qs Qd

Passen
Seine Karten wegwerfen und aus dem Spiel aussteigen (folden, fold).

Passive
Es gibt zwei Arten von passiven Spielern. Den Tight-Passiven: Dieser Spieler spiel kaum Hände, beschränkt sich auf ausgewählte Starthände und selbst wenn er im Flop etwas getroffen hat erhöht er kaum, callt aber kleine bis milltere Wetten. Die zweite Art ist der Loose-Passive Spieler. Dieser Spielertyp ist in fast jedem Pot dabei, wettet und raised jedoch kaum, auch wenn er die warscheinlich stärkste Hand hält.

Pay Off
Man zahlt in der letzen Setzrunde den zu erbringenden Einsatz, ohne aber die beste Hand zu haben. Man verliert und bezahlt seinen Gegner aus. (Pay Off)

Playing the Board
Wenn man nur die offenen Gemeinschaftskarten verwendet und seine Holecards nicht berücksichtigt, dann spielt man nur das Board. Dieser seltene Fall tritt ein, wenn die fünf Gemeinschaftskarten eine bessere Hand ergeben als man mit dem Board und seinen Hole Cards bilden kann.

Pocket Cards / Hole Cards
Dies sind die beiden verdeckten Karten die jeder Spieler am Anfang bekommt und nur er verwenden und sehen darf. Sie werden auch als Hole Cards bezeichnet.

Post Oak Bluff
Der Post Oak Bluff ist ein besondere Art des bluffens. Hierbei wird nur ein kleiner Geldbetrag erbracht, damit die (mitdenkenden) Gegner davon ausgehen das man eine gute Hand hat und wolle sie nicht vertreiben oder aus dem Pot drängen um so mehr Geld zu gewinnen.

Position
Die Position des Spielers in Abhängigkeit zur Einsatzreihenfolge. Man unterscheidet zwischen Early- (frühe), Middle- (mittlere-) und Lateposition (späte Position).

Pot
Alle Spieler zahlen ihre Einsätze in den Pot ein. Am Ende gewinnt der Spieler mit dem stärksten Blatt den Pot. Sollte mehrere Spieler gleichstarke Blätter haben so wird der Pot aufgeteilt. Steigen alle Spieler bis aus der Setzrunde aus, so bekommt derjenige den Pot, der als letzter noch im Spiel ist.

Pot Limit
Bei dieser Spielvariante kann immer nur der Geldbetrag gesetzt werden, das sich bereits im Pot befindet.

Pot Odds
Pot Odds sind die errechneten Chancen den Pot zu gewinnen. Die Pot Odds sind das mathematische Verhältnis zwischen dem Geld, das sich im Pot befindet und der Höhe des Einsatzes, den man noch erbringen muss um weiterspielen zu können. Die Pot Odds werden benötigt um das Verhältnis zwischen Pot Odds und Outs zu ermitteln, um so mathematisch sinnvolle Entscheidungen treffen zu können.

Preflop
Die erste Phase des Spiels, in der jeder nur seine eigenen beiden Karten (Hole Cards) auf der Hand hat. Auf dem Tisch liegen noch keine Gemeinschaftskarten.

Put Down
Unter Put Down versteht man, wenn jemand aus dem Spiel austeigt oder den Tisch verlässt.

Raise
Ein raise ist eine Erhöhung, die durch einen Spieler gemacht wird. Beispiel: Ein Spieler bettet und der nächste Spieler erhöht, diese erhöhung bezeichnet man als Raise.

Rake
Die Rake ist ein Prozentualer Betrag, den das Casino oder der Pokeranbieter vom Pot für sich selbst einbehält. Durch die Rake verdienen die Casinos und Pokeranbieter. Bei Turnieren gibt es keine Rake, hier wird ein Aufschlag auf das Startgeld genommen. z.B. bei einem $100 Turnier muss jeder Teilnehmer $100 + $20 ($120) bezahlen. die $20 behält der Betreiber, die $100 werdem zur Bildung des Gewinns verwendet.

Ram & Jam
Der Gegner soll durch besonders aggressives Einsätzen eingeschüchtert werden. Oder man hat besonders gute Karten.

Rap
Man klopft zwei mal auf den Tisch und zeigt seinen Gegenspielern somit, dass man checkt.

Ratholding
Unter Ratholding versteht man einen Spieler, der Chips / Geld vom Tisch stielt.

Re Buy
Der Re Buy ermöglicht dem Spieler neue Chips während eines Turniers an den Tisch zu bringen. Dies kann er aber nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Turnier durchführen. In der Regel ist der Re Buy immer nur in der Anfangsphase eines Turniers möglich. Es gibt Turniere, in denem man sich beliebig oft wieder einkaufen kann (Rebuyen) und es gibt Turniere, bei denen die maximale Anzahl der Rebuys festgelegt ist. Rebuy Turniere gewinnen bis zum Abschluß der Rebuy Phase sehr häufig eine hohe Dynamik, da es Gamlber dazu verleitet auch mit schwachen Karten hoch zu wetten. Wenn sie verlieren kaufen sie sich halt wieder neu ein.

Re Raise
Nach einer Erhöhung wird der Einsatz in der gleichen Runde noch einmal erhöht. (Siehe auch die Vorstufe: Raise)

Reading / Lesen
Den Gegner lesen / analysieren, sprich sich ein genaues Bild über dessen Spielweise machen. Dies ist im Poker sehr wichtig. Ohne einen guten Reading Skill kann man in höheren Limits nicht bestehen.

Reload Bonus
Der Reload Bonus betrifft die Online Pokerräume. Sie bieten oftmals einen Bonus an wenn man sein Echtgeldkonto bei ihnen wieder auffüllt.

Reverse Implied Pot Odds
Gleicht den Pot Odds, nur gibt es einen grundlegenden Unterschied: Man berücksichtig die eventuellen Verluste im Laufe der Runde.

Ring Game
Bei einem Ring Game gibt es keinen Tunier Modus, d.h. der Spieler darf ein- bzw. aussteigen wann er will. Es gibt einen Buy In, also einen minimalen und maximalen Geldbetrag mit dem man sich an den Tischen einkaufen muss/darf. Somit repräsentiert der Wert an Chips auch echtes Geld, im Gegensatz zu anderen Turnieren.

River
Der River ist die fünfte und letzte offene Gemeinschaftskarte auf dem Board.

Rock
Rock ist die Bezeichnung für einen sehr passiven Spieler. Dieser Spielertyp macht meistens keinen Gewinn und keinen Verlust. Bei einem schlechten Blatt steigt er sofort aus und gute Blätter erhöht er nur selten. Dies macht den Spieler sehr berechenbar. Der Rock ist einfach aus dem Spiel zu drängen (durch hohe Einsätze) wenn er eine nicht so gute Hand hält. Callt er hohe Einsätze oder Raised sogar ist vorsicht geboten, da er warscheinlich eine sehr starke Hand hat.

Rush
Ein Spieler hat einen Lauf und gewinnt mehrere Pötte hintereinander. Oder er trifft mehrmals hintereinander seine Draws.

Sandbagging
Man hält ein starkes Blatt und checkt aber nur bzw. erhöht minimal um die Gegner in Sicherheit zu wiegen und so mehr Geld durch wetten der Gegner zu bekommen.

Satellites
Bei Satellites handelt es sich um Turniere durch die man sich bei einem weitern Turnier qualifizieren kann. Dies sind sogenannte Qualifying Turniere zu größeren Events, wie der WSOP WPT und anderen. Die Satellites Tuniere werden oftmals von Online-Pokerräumen angeboten.

Sausage
Synonym für einen schlechten Spieler. Siehe auch Fish, Donk, Monkey

Semi Bluff
Wenn man mit einem schlechten Blatt die Aussicht auf ein gutes Blatt hat (z.B. Straight/Flush Draw) und hoch wettet, dann handelt es sich um einen Semi Bluff. (Bsp. Wir haben 4 Herz nach dem Flop und hoffen, dass im Turn oder River das 5. Herz liegt, dann hätten wir einen Flush.).

Shark Hai
Als Shark bezeichnet man einen sehr guten Spieler, der viel Geld in Cash Games oder bei Turnieren gewinnt.

Shill
Ein Shill ist ein Spieler, der mit dem Geld des Casinos oder Pokerraumes spielt, um für das Casino bzw. den Pokerraum Geld zu gewinnen.

Short - Handed
Ein Short Handed Spiel ist ein Tisch, an dem maximal 6 Spieler sitzen.

Short Stack
Der Spieler am Tisch mit den wenigsten Chips ist der Short Stack.

Showdown
Der Showdown ist die Endphase des Spiels. Die Spieler, die noch im Spiel sind zeigen ihre Karten und derjenige, der das beste Blatt zeigt, gewinnt den Pot.

Side Pot
Wenn ein Spieler All In geht und weitere Spieler erhöhen, da sie über mehr Chips verfügen als der Spieler, der All In gegangen ist, so kommt es so Bildung eines Side Pots. Auf geld aus diesem Pot hat der Spieler der vorher All In gegangen ist jedoch keinen Anspruch mehr.

Sit and Go
Ein Sit and Go ist ein Turnier bei dem man sich an den Tisch setzt, und sobald genug Spieler am Tisch sind wird die Spielrunde gestartet. In Online Pokerräumen sind Sit and Go Spiele häufig anzutreffen die gängigen Größen reichen von 2 bis zu 360 Spielern.

Slow Play
Wenn man eine gute Hand hat und sich bewusst zurückhält, damit möglichst viele Spieler in den Pot einzahlen oder um den Gegenspielern den Eindruck zu vermitteln, die eigene Hand wäre gar nicht so stark.

Small Bet
In Fixed Limit Spielen ist dies der kleinere der beiden vorgegebenen Einsätze. Siehe auch Big Bet.

Small Blind
Der Einsatz, der vom Spieler links neben dem Dealer erbracht werden muss. Er beträgt die Hälfte vom Big Blind. Der Small Blind kann wenn er am Zug ist entscheiden ob er den Blind auffüllt um mitzuspielen, oder aussteigt. Blinds sind Pflichteinsätze und müssen reihum von jedem bezahlt werden.

Solid
Unter Solid versteht man einen guten und ehrlicher Pokerspieler, der konstant gut spielt

Spades / Pik
Spades ist die Englische Bezeichnung für die Spielkartenfarbe Pik.

Split Pot
Wenn mehrere Spieler nach dem Showdown die gleiche Kartenwertigkeit haben, dann wird der Pot zwischen diesen zu gleichen Teilen aufgeteilt. Dies ist ein Split Pot.

Stack
Der Stack ist das Geld oder die Chips, die einem Spieler am Tisch zur Verfügung stehen.

Steal Raise
Eine Erhöhung eines Spielers in Late Position um die Blinds dazu zu bewegen zu folden und so den Pot zu gewinnen (stehlen).

Stone Killer
Der Stone Killer ist ein tight aggressive spielender Pokerspieler. Dieser Spielstil ist auf lange Sicht der profitabelste.

Sucker
Ein Sucker ist ein Spieler, der als Verlierer angesehen wird.

Suited (Suit)
Als suited bezeichnet man Karten der gleichen Farbe. Die Abkürzung für suited ist ein kleines “s”. z.B. AKs bedeutet As und König von einer Farbe (egal welche).

Suited Connectors
Suited Connectors beschreibt eine Starthand bei der zwei Karten der gleichen Farbe aufeinander folgen z.B. 9h Th

Tap
Jemand setzt soviel, dass die anderen Spieler All In gehen müssen.

Tell
Ein Tell bezeichnet das Verhalten / Körpersprache einer Person in bestimmten Situationen. Aus diesem Verhalten verrät der Gegner ob er eine gute oder schlechte Hand hält.

Texas Holdem
Ein Spielvariante bei der jeder Spieler 2 verdeckte Karten (Pocket Cards / Hole Cards) erhält. Weiterhin werden 5 Karten (Flop, Turn & River) offen auf den Tisch gelegt. Es stehen für jeden Spieler jetzt sieben Karten zur Auswahl. Aus diesen 7 Karten darf er die für ihn besten 5 kombinieren um seine Hand zu bilden.

Three Bet
Die dritte Erhöhung innerhalb einer Runde ist die sogenannte Three Bet

Tight
Tight ist das Gegenteil von loose. Es beschreibt einen Spieler, der nicht viel spielt. Tighte Spieler beschränken sich meist auf starke Starthände und spielen diese i.d.R. nach dem Flop nur weiter wenn sie etwas getroffen haben. Es gibt den Tight agressiven Spieler, dieser spielt vorsichtig, wenn er jedoch meint die stärkste Hand zu haben, spielt er diese aggressiv indem er viel setzt und erhöht. Auf der anderen Seite gibt es noch den Tight passiven Spielertypen. Dieser spielt zu vorsichtig. Er verliert zwar wenig - aber dafür stetig und kann diesen Verlust nicht durch seine starken Hände ausgleichen, da er diese nicht aggressiv genug spielt und so zuwenig Geld gewinnt.

Tilt
Unter Tilt versteht man den Konzentration-, Disziplins- und Realitätsverlust, meist nach einem hohen Bad Beat. Dies passiert Pokerneulingen sehr häufig. Die Emotionen überschlagen sich und man denkt nicht mehr rational, sondern lässt sich von seinen Emotionen leiten. Dies führt zu Fehlentscheidungen und so verliert der Spieler der auf Tilt ist noch mehr bis hin zu allem.

Turn
Der Turn ist die vierte offene Gemeinschaftskarte beim Texas Hold’em.

Under the Gun
Der Spieler, der Under the Gun sitzt befindet sich links vom Big Blind. Das ist die Position, in der er als erster nach dem Flop agieren muss. Diese Position ist die schlechteste.

Unsuited
Karten, die nicht dieselbe Farbe haben bezeichnet man als Unsuited (hat die gleiche Bedeutung wie off suit / offsuited).

Winning Hand / gewinnende Hand
Die Hand, die den Pot und somit das Spiel gewonnen hat ist die Winning Hand.

WPT
Abkürzung für World Poker Tour. Die WPT ist ein großes Pokerturnier.

WSOP
Abkürzung für World Series of Poker. Die WSOP ist ein großes Pokertrunier